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Jonas bleibt

Klirrende Kälte am winterlichen Fluss. Ein Junge ertrinkt beim Spielen. Fortan muss seine Schwester Etna, von Schuldgefühlen geplagt, mit ansehen, wie das geordnete Gefüge der Familie auseinanderbricht. Ihre Mutter Alice zieht sich aus Familienalltag und Ehe zurück und fällt in eine Depression. Der Vater Jonas erstarrt und verfängt sich in Wünschen und Vorwürfen. Schliesslich bricht Alice aus und verlässt ihre Familie. Taugt die Insel im Mittelmeer als Paradies ohne Erinnerungen? Auch Etna hält es zu Hause nicht mehr aus und zieht aus. Jonas bleibt alleine im Haus, das in einigen Monaten abgerissen werden wird. Im Dickicht seines verwilderten Gartens drängen sich Vergangenheit und Zukunft in seine Gegenwart. Ihm bleibt nur der Fuchs, der ihn besucht.

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Arja Lobsiger | Prosa | 2017

Jonas bleibt